Da einfache Formen in der innovativen Architektur im Trend liegen, entscheiden sich viele Menschen für eine neue Dacheindeckung: Stehfalzblech. Die Montage kann jedoch je nach Verarbeitungstechnik des Flachblechs und Vorgehensweise des Dachdeckers unterschiedlich ausfallen.

Untergrund für die Blecheindeckung

Vor einer Nachbildung der Falzdeckung, also einer Eindeckung mit Flachblech im Stehfalzsystem, müssen unbedingt Konterlatten und Dachlatten am Dachstuhl angebracht werden. Bei einem steilen Dach werden die Latten in Abständen von 100 bis 200 mm verlegt, bei geringerer Neigung von 100 bis 150 mm. Eine Lattung ist nicht in jedem Fall erwünscht. Bei der Eindeckung mit Stehfalzblech werden Bretter verwendet, weil sie breit sind und das Blech in mäßiger Weise „koncertują“. Latten bieten dagegen keine 100%ige Garantie für eine große Kontaktfläche mit dem Blech. Der größte Abstand beträgt 200 mm, die übliche Breite liegt zwischen 40 und 50 mm. Würden die Bretter einer offenen Schalung mit etwa 100 mm Abstand montiert, ließe sich das Dach dennoch sicher und bequem begehen, ohne die Eindeckung zu verformen.

Montage und Lüftung

Ein ausreichender Feuchtigkeitsschutz ist ebenfalls sehr wichtig, da sich unter dem Blech häufig Kondenswasser und Wassertropfen ansammeln. Um dies zu vermindern, werden spezielle Matten verwendet. Es gibt geflochtene Matten, gewöhnliche Matten, faserige Bahnen mit Vlies und weitere Ausführungen. Sie sind in unterschiedlichen Dichten und Größen erhältlich. Die Matten dämpfen Dachgeräusche. Je höher ihr Geflecht, desto besser füllen sie die Hohlräume zwischen Schalung und Eindeckung und schützen das Material vor Beschädigung. Bei einer offenen Schalung sind keine Matten erforderlich, da der Wind dort ungehindert strömen kann.

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